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Dieses Thema hat 3 Antworten
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Laroche Offline




Beiträge: 3.218

19.04.2009 23:08
Spieltag am 20. April 2009 antworten

Mit dem 13. Sieg in Folge versetzte Tabellenführer Augsburg der sächsischen Landeshaupstadt einen weiteren Dämpfer. Die Eislöwen gingen vor heimischer Kulisse mit 1:9 baden und können dennoch weiterhin auf eine Play-off-Teilnahme hoffen, nachdem Freiburg überraschend in Crimmitschau unterlag und DESL-Dino zu hause gegen die Scorpions punktlos blieb. Dabei hielten die Mannen von GM Steffgen über weite Strecken des ersten Drittels mit, doch im Mitteldrittel drehte der einmalige Meister aus der Fuggerstadt nochmals auf und enteilte den überförderten Elbe-Städter. Tobias Schwab und Jan Zurek deklassierten die ESC-Abwehr des öfteren. Zudem erhöhte Abwehrrecke Nico Pyka sein Konto auf 27 Punkte und einer Bilanz von Plus 27 und verdrängt damit Jason Holland (BLL) und Felix Petermann (GAW) vom ersten Platz. Die Panther konnten den 10. Auswärtserfolg in Serie feiern und jagen ihren eigenen Siegesrekord von bisher 20. Siegen in Folge. Auf Grund der deutlich besseren Tordifferenz gegenüber Verfolger Hannover (37 Tore Unterschied) ist den Schwarz-Grünen der erste Platz nicht mehr zu nehmen. Der AEV geht damit zum zweiten Mal in der Vereinshistorie als Tabellenerster in die Endrunde. Die Eislöwen müssen dagegen schnellstens die Kurve bekommen. Goalie Dimitri Pätzold war der Garant für den hervorragenden Saisonstart, doch mit seinem Leistungsverfall verlor der ESC seine Spiele reihenweise. Dresden verlor 7 der letzten 9 Heimspiele und unterlag in den vergangenen 12 Liga-Spielen insgesamt 10mal. Mit der heutigen 1:9-Klatsche liefen die Eislöwen auch letzmals vor eigener Kulisse in der Hauptrunde auf. In den kommenden Wochen stehen 4 Auswärtsspiele bei unteranderem direkte Konkurrenten an: Berlin, Weisswasser, Schwenningen und Nürnberg. Siege über Berlin, Weisswasser und die weiterhin schwächelnden Wild Wings könnte die lang ersehnte Play-off-Quali für Steffgens Truppe sein.

Eine überraschende Auswärtsschlappe musste Meister Freiburg bei den abgeschiedenen Eispiraten aus Crimmitschau hinnehmen. Mit 6:7 unterlag der Titelverteidiger bei den Ostdeutschen. Die neu formierte dritte Reihe mit Koslow, Hundhammer und Hackert fertigte die Breisgauer im Alleingang ab. EHC-Goalie Michaud kassierte im zweiten Spiel in Folge mehr als ein halbes Dutzend Tore und kann derzeit nicht die gewünschte Leistung abrufen. Back-Up Christian Sess wird voraussichtlich im nächsten Ligaspiel zwischen den Pfosten stehen. GM Meier plagen weiterhin Verletzungssorge und doch geht der einmalige Meister aus dem Schwarzwald als Favorit gegenüber den direkten Konkurrenten in den Schlussspurt. 3 der letzten 4 Spiele muss Freiburg jedoch auswärts bestreiten. Der EHC trifft dabei auf die Indians, Wild Wings, Haie und im direkten, möglicherweise entscheidenden Duell, auf den Vorgänger-Meister aus Berlin.

Die dritte Pleite in Folge leisteten sich die Straubing Tigers vor heimischem Publikum gegen die Ice Tigers aus Nürnberg. Dabei erlebten beide Teams ein Wechselbad der Gefühle. Wiedereinstiger Straubing drehte zweimal den Rückstand, doch kurz vor Schluss gingen die Franken aus Nürnberg letztendlich in Führung. Zeitgleich kassierte Nürnbergs Konkurrent um Platz 3 (Wolfsburg) in der Schlussphase gegen die Blue Lions Leipzig den entscheidenden Treffer und musste die Ice Tigers vorbei ziehen lassen. In seiner letzten Saison blieb William "Bill" Trew erstmals unter seinem Ziehvater, Headcoach Mackert, ohne Tor und konnte die knappe Heimniederlage (5:6) gegen die favorisierten Ice Tigers nicht verhindern. Bei den Gästen überzeigte vor allem Sven Felski, der ebenfalls nach der Saison seine Schlittschuhe an den Nagel hängen wird. Der 34-jährige gebürtige Ost-Berliner kann nunmehr 50 Scorer-Punkte aufweisen und liegt nur noch 3 Zähler hinter dem Führenden André Savage aus Garmisch-Partenkirchen. Das Team von Cheftrainer Bücheler wird die letzten 2 Vorrundenspiele vor heimischer Kulisse antreten und trifft dabei auf die Iserlohn Roosters und Dresdner Eislöwen. Die Tigers können dabei das Schicksal selbst entscheiden und haben auf Grund der guten Ausgangslage beste Chancen als Tabellendritte, und damit besten Platzierung in der Vereinhistorie, in die Play-offs einzuziehen. Die hervorragende Auswärtsbilanz von 9 Siege aus 15 Partien können die Lebkucken-Städter dabei nicht mehr verbessern.

Eine unnötige, jedoch verdiente Niederlage leistete sich Rekordmeister Köln bei Liga-Neuling München. Die Haie lieferten abermals eine peinliche Leistung ab. Mit 3:6 unterlag der KEC zum zweiten Mal in dieser Saison der Truppe von GM Gruschka aus der bayerischen Landeshaupstadt. Die Domstädter sind dabei auf dem besten Wege die bereits enttäuschende Spielzeit komplett zu verhauen. Das frühzeitige Ausscheiden aus dem DESL-Pokal und dem Europapokal kann nur noch von einem Abrutschen aus den Play-off-Rängen getoppt werden. Die Rheinländer müssen voraussichtlich eine Extra-Runde in den Pre-Play-offs drehen. Der ansonsten so verwöhnte Anhang wird voraussichtlich ein weiteres, viertes Jahr auf den nächsten Meistertitel warten müssen. Durch den Sieg imvor letzten Heimspiel der Vorrunde schielen die Münchener wieder überraschend auf eine Play-off-Teilnahme. Dem EHC fehlen nur noch 2 Punkte zum 10. Tabellenplatz und trifft noch auf vermeindlich schwächere Gegner: Straubing, Crimmitscha und Schwenningen. 9 Punkte, die durchaus im Rahmen des Möglichen sind, könnte die erste Play-off-Teilnahme im ersten Jahr DESL für die Blau-Weissen aus Bayern bedeuten.

Eine empfindliche Heimpleite kassierten die Eisbären aus Berlin gegen die favorisierten Hannover Scorpions mit 3:8. Vor allem Patrick Weigant und der wiedererstarkte Liga-Top-Scorer der vergangenen Spielzeit, Thomas Schenkel, liess den DESL-Dino ganz schön alt aussehen. Die Eisbären treten seit dem Titelgewinn vor 2 Spielzeiten unglücklich auf. Das abermalige Verpassen der Endrunde würde den Club in tiefes Chaos stürzen. Die heutige Niederlage gegen die Scorps war bereits die 8. Heimschlappe der Saison und die 7. Niederlage aus den letzten 9 Liga-Spielen. Der EHC muss in den verbleibenden 3 Partien nur noch einmal auswärts auflaufen. Dabei kann die Mannschaft von Headcoach Höfer alles gewinnen oder verlieren, denn mit Dresden und Freiburg warten zwei direkte Konkurrenten auf die Hauptstädter im Kampf um Platz 10. Drei Punkte gegen Schwenningen sind dabei Pflicht. Die Scoprions konnten in Berlin den 10. Auswärtssieg der Saison bejubeln und gingen in 7 der letzten 10 Ligapartien als Sieger vom Eis. Auf Grund der Tordifferenz könnten die Nordlichter PLatz 1 nicht mehr ergattern, aber auch nicht mehr von Platz 2 verdrängt werden. Die Scorpions erwarten zu Hause noch den SC Riessersee und treten am vorletzten Spieltag bei Stadtrivale EHC Indians an.

Den 7 Auswärtserfolg der Saison erzielten die Bayern aus Garmisch-Partenkirchen bei den Iserlohn Roosters und begraben damit die letzten Hoffnungen auf eine Play-off-Teilnahme der Sauerländer. Die Mannschaft von Headcoach Bopp kann zudem, auf Grund der direkten Duelle zwischen Freiburg, Berlin und Dresden, die erste Play-off-Teilnahme im erst zweiten Anlauf feiern. Die wiedererstarkte erste Sturmreihe mit Beardsmore, Martinec und Henderson hatten die Partie über weite Strecken im Griff und hielten die Roosters auf Distanz. Es war bereits der zweite Erfolg über den IEC in dieser Saison. Mit nunmehr 48 Punkten auf der Habenseite schielen die Blau-Weissen sogar auf die direkte Play-off-Teilnahme. Der SC Riessersee wird seine drei verbleibenden Partien auswärts austragen müssen. Doch mit bereits 7 Ligasiegen vor auswärtiger Kulisse ist das für Liga-Top-Scorer André Savage und Co. sicherlich kein Nachteil. Die Bayern treffen abei auf die direkten Konkurrenten auf Platz 6 aus Köln und Leipzig. Des Weiteren trifft der Pokal-Viertelfinalist auf die Hannover Scorpions. Auf Grund der direkten Vergleiche zwischen Berlin, Dresden und Freiburg ist die Saison für die Roosters zum dritten Mal in Folge frühzeitig vorbei. Der ehemalige Vizemeister steckt seit dem verlorenen Finalspiel gegen Kassel von vor 3 Spielzeiten in einer tiefen sportlichen Krise. Unerklärlicherweise verzichtete GM Münten erneut auf Flügelflitzer Hospel sowie Spielgestalter Mats Trygg gegen den SC Riessersee. Trotz der Jungtalente, steht dem IEC ein grosser Umbruch ins Haus.

Eine unerwartete Niederlage musste der neu erkorene Europapokalsieger Wolfsburg vor heimischer Kulisse gegen die Blue Lions auf Leipzig hinnehmen. Leipzigs Goalie Mark Röhrig war dabei erneut der Massstab und ist wieder einmal der Rückrad der erneuten Play-off-Qualifikation der Ostdeutschen. Neben dem SC Riessersee ist die Mannschaft von GM Oberrauner sicherlich die Überraschung der Saison. Die Löwen haben sogar noch die Chance die Pre-Play-offs komplett zu umgehen. Garant für den 6:4-Auswärtserfolg in Niedersachsen war neben Goalie Röhrig auch Powerplay-Monster Jeff Ulmer. Kurz vor Schluss ebenete der Allrounder den Weg zum Erfolg in der VW-Stadt. Bekar machte den Triumph per Empty-Net dann vollständig. Es war bereits der 10 Auswärtserfolg für die Leipziger in der diesjährigen Hauptrunde und der dritte Sieg in Folge. Die Blau-Gelben treffen in den verbleibenden 2 Partien vor heimischer Kulisse auf den direkten Konkurrenten auf Platz 6, den SC Riessersee und am letzten Spieltag auf Tabellenprimus Augsburg (auswärts). Der EHC Wolfsburg kassierte am heutigen Spieltag die erst 4 Heimniederlage der Saison und darf die verbleibenden 2 Partien vor heimischer Kulisse gegen die schlagbaren Berliner und Münchener bestreiten. Dank der derzeitigen Konstellation können die Grizzlies von GM Warzecha dabei Schicksal spielen. Die zweite Heimpleite in Serie und die zweite Saisonniederlage gegen die Leipziger (1. Partie: 1:2) zwingt die Wolfsburger den direkten Konkurrenten aus Nürnberg vorbei ziehen zu lassen. Dabei führten die Gastgeber vor ausverkauften Haus bereits mit 3:0 nach 15 Spielminuten und verloren doch noch den Faden. Bis kurz vor Schluss waren die Ice Tigers in der Paralellpartie im Rückstand und die Wolfsburger lagen gleichauf mit Gegner Leipzig doch in den Schlussminuten drehte sich das Blatt und die Wolfsburger büssten Platz 3 ein. Zudem ist das Heimrecht in der ersten Play-off-Runde in Gefahr, falls die Hannover Indians ihre Nachholspiele erfolgreich gestalten können. Die heutige Niederlage bestritten die Niedersachsen erneut ohne Top-Torjähger Jamie Wright und den Gippe geschwächten Markus Draxler (Alex Barta lief für den RW auf). Die Orangenen müssen dabei auf Ausrutschter der Konkurrenz aus Hannover und Nürnberg hoffen.

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Chris Laroche (Kölner Haie & Augsburger Panther)

Mister Offline



Beiträge: 341

20.04.2009 15:06
#2 RE: Spieltag am 20. April 2009 antworten

Wie immer macht es Spass die Artikel zu lesen
Und wenn man gewonnen hat macht das Lesen noch mehr Spass

Martin ( gelöscht )
Beiträge:

20.04.2009 17:51
#3 RE: Spieltag am 20. April 2009 antworten

da hast eindeutig recht. wieder mal gut geschrieben, nur schade das nach vor nichts mehr geht.

Jean/Dresden Online



Beiträge: 1.288

21.04.2009 20:46
#4 RE: Spieltag am 20. April 2009 antworten

Joa der Chris gibt sich wie immer Mühe für uns hier schöne Berichte hoffe das es für mein Team am ende noch nen positives Ende hat ^^

Bye Jean
GM ESC Dresden



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MARVIN TEPPER UNVERKÄUFLICH!

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