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Dieses Thema hat 5 Antworten
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Laroche Offline




Beiträge: 3.218

19.05.2009 11:14
PO-Viertelfinale: 8. Spieltag antworten
Der knappe 5:4-Auswärtssieg am gestrigen Montag war schlussendlich nur ein letztes Zucken der Hannover Indians bevor ihnen heute das klägliche Aus in Spiel 5 ereilte. Mit 2:5 unterlagen die favorisierten Niedersachen vor heimischer Kulisse gegen das Team der Stunde, den SC Riessersee. Der EHC scheitert somit zum zweiten Mal in Folge im Viertelfinale und verlor 10 der letzten 11 Play-off-Partien. Zudem sind die Hannoveraner seit 6 Play-off-Heimpartien erfolglos. Das peinliche Ausscheiden wird sicherlich Konsequenzen im Human Resource-Bereich haben. Besitzer Dirk Biesterveld zieht bereits hinter den Kulissen eifrig die Fäden. Bereits das erste Drittel lies durchblicken, dass der knappe Sieg in Bayern nur eine Eintagsfliege war. Die Garmischer diktieren im ersten Durchgang die Partie nach Belieben und beendeten auch den letzten Hoffnungsschimmer der Rothäuter. Thomas Oppenheimer öffnete bereits in der 6. Spielminute den Torregen, ehe Saschar Blank innerhalb von 120 Sekunden die Scheibe zum zweiten Mal in den Maschen von EHC-Goalie Karg zappeln liess. Als Abwehrhüne Erich Goldmann in der 16. Spielminute dann zum 3:0 für die Gäste einschob, war die Partie eigentlich bereits gelaufen. Im Mittelabschnitt schalteten die Bayern einen Gang zurück, aber die Hausherren konnten aus der optischen Überzahl zunächst nichts Gewinnbringendes machen. Zwar sorgte Oldie Boguniecki, in seinem voraussichtlich letzten Spiel im Dress der Nordlichter, für den 1:3-Anschlusstreffer, doch kurz nach Wiederanpfiff im Schlussabschnitt stellte Sachar Blank den alten Toreabstand wieder her. Es war bereits der dritte Play-off-Treffer für den zum Stürmer umfunktionierten Verteidiger. Der 23-jährige leistet auf der rechten Aussenbahn der dritten Angriffsreihe hervorragend Abwehrarbeit mit Drang zum Abschluss. Thomas Martinec erhöhte mit seinem vierten Play-off-Treffer in der laufenden Serie sogar noch auf 5:1. Die Truppe von Headcoach Florian Bopp musste sich wohl wie im Trainingsspiel fühlen. Den letzten Treffer Indians-Treffer der Saison erzielte dann der wechselwillige Neal Schönfeld eine Minute vor Schluss zum 2:5-Endstand. Viel Arbeit wartet auf Manager Biesterveld in der länger als erwarteten Pause. Der SCR sorgt dagegen weiterhin für Stauen und auch Entsetzen deutschlandweit in der Liga. Am heutigen Dienstag fuhren die Blau-Weissen den vierten Auswärtserfolg in Serie ein und unterlagen in nur einem der letzten 6 Pflichtspielen.

Die Augsburger Panther stehen kurz vor der Niederschlagung des Zwergenaufstands. Nach einer erneut zähen Anfangsphase siegten die Bayern schlussendlich verdient über die Dresdner Eislöwen. Wie gewohnt dominierten die Fuggerstädter die Anfangsphase und zwangen ihren Gegner weit in das eigene Drittel zurück. Die Panther feuerten aus allen Lagen und drängten auf eine schnelle Entscheidung. Die hochmotivierten Dresdner warfen sich jedoch in jeden Schuss und wenn die Scheibe mal durchrutschte, dann war ein erneut überragender Dimitri Pätzold zur Stelle. Trotz 23 zu 11 Torschüssen für die Hausherren, gingen beide Teams mit enem 0:0 in die erste Drittelpause. Im Mittelabschnitt wagten sich die Eislöwen dann etwas aus der Deckung und kamen zu einigen Einschussmöglichkeiten. Die Panther sorgten weiterhin für Furore im gegnerischen Drittel, mussten sich jedoch bis zu 27. Spielminute gedulden bis der Bann endlich gebrochen war. Christoph Brandner sorgte für die längst fällige 1:0-Führung für den AEV. Es war erst der erste Play-off-Treffer für den ehemaligen Torschützenkönig. Die durchwachsene Saison für den 33-jährigen Österreicher könnte seine letzten in Augsburg gewesen sein. Aus Hannover liegt ein durchaus interessantes Tauschangebot vor. Pätzold war nun endlich bezwungen und die Erleichterung bei den Panthern war deutlich zu spüren. Der einmalige Meister setzte gleich nach und ging durch Tore von Brad Tapper und Tobias Schwab mit 3:0 in Führung. Auch der 1:3-Anschlusstreffer von Dresdens Urgestein Rafael Jedamzik sollte am weiteren Spielverlauf nichts mehr ändern. Im Schlussabschnitt machte der Ligaprimus den Sack dann endgültig zu. Der erneut bärenstarke Drew Bannister rhhöhte gleich nach Wiederanfpfiff auf 4:1, bevor auch Ivan Cierniks Play-off-Fluch mit seinem ersten Endrundentreffer der Saison in der 48. Spielminute brach. Der ehemalige Augsburger Rick Girard verkürzte zwischenzeitlich mit seinen gleichaltrigen Sturmpartnern Paul Brousseau und David Musial (allesamt 34) noch auf 2:5, doch im Gegenzug erzielte Eric Schneider seinen zweiten Play-off-Treffer der Saison. Die Vorarbeit wurde abermals vom überragenden Abwehrduo Bannister/Elfring geleistet. Beide haben in 5 Achtelfinalpartien gegen Dresden 9, bzw. 8 Scorer-Punkte gesammelt. Eine beeindruckende Bilanz für Verteidiger. Am morgigen Mittwoch findet die sechste Partie wieder in Dresden statt. Davids letzte Chance Goliath doch noch in die Knie zu zwingen.

In einer Play-offs unwürdigen Partie zogen die Nürnberg Ice Tigers nach 81 Minuten Spielzeit nochmal den Kopf aus der Schlinge. In der 2. Verlängerung setzten sich die Franken mit 4:3 gegen ebenfalls schwachen Grizzlies durch. Dabei zeigten die Reihenumstellung von Nürnbergs Cheftrainer Ralf Bücheler Früchte. Vor allem das neuformierte Sturmduo Methot/Mitchell bescherte ihren Gegenspieler mit zwei Toren und einer tollen Leistungen Kopfzerbrechen. Methot brachte dann auch gleich mit seinem zweiten Play-off-Treffer die Gastgeber mit 1:0 in der 3.Spielminute in Führung. Keine der beiden Teams konnten einen nennswerten Spielvorteil herausspielen, doch die Ice Tigers trafen zunächst ins Schwarze. Ryan Kraft erhöhte in der 14.Spielminute nach Vorarbeit von Marian Cisar und Fabio Patrzek auf 2:0. Nur knappe drei Minuten schlugen die Wolfsburger in Person von Yannick Dubé und seinem 1.Endrundentreffer eiskalt zurück und liessen die Franken nicht enteilen. Im Mitteldrittel legten die Niedersachsen einen Gang zu und glichen vedient durch Eric Nickulas in der 34.Spielminute aus. Die Partie drohte zu Kippen und in der Tat, gleich nach Wiederanpfiff war es soweit. Nach einer klasse Einzelaktion durch Wolfsburgs interner Torschützenkönig, Jamie Wight, gingen die Orange-Schwarzen erstmals in dieser Partie in Führung. Für den Rookie des Jahres der abgelaufenen Saison war es der dritte Play-off-Treffer. Die Mannschaft von GM Warzecha machte jedoch fortan alles falsch. Die Grizzlies zogen sich komplett in das eigene Drittel zurück und baten regelrecht um den Ausgleichtreffer. Der kam dann auch 6 Minuten vor Schluss durch Francois Methot nach einem schönen Doppelpass von Adam Mitchell. Die Partie sollte als erstmals in dieser Serie in der Verlängerung entschieden werden. Dort wagten beide Teams nur wenige Offensivaktionen und fürchteten den entscheiden Fehler. Die erste Overtime endete torlos, doch dann kam der Auftritt der aussortierten Ergänzungspieler. Hugo Boisvert und Kevin Lavallee, erstmals in den diesjährigen Play-offs auf dem Eis brachten die Entsheidung zu Gunsten der Hausherren. Gleich der erste Torschuss in der zweiten Verlängerung führte zum überschwänglichen Jubel in der nicht ganz ausverkauften Nürnberg Eishalle. Der Schuss ins pure Glück in der 81. Spielminute durch den 32-jährigen Center beschert den Ice Tigers zumindest eine weitere Chance auf den abermaligen Einzug in das Play-off-Halbfinale.

Ein Wechselbad der Gefühle das seines Gleichen sucht, erlebten die Hannvover Scorpions und Kölner Haie am heutigen Dienstag. Nach dem die Rheinländer mit 4:1 nach 33 Minuten führten, drehten die Hannoveraner die Partie im Schlussabschnitt binnen 13 Minuten die Partie, bevor die Stunde von Kölns Flügelflitzer, Adrian Grygiel, in den Schlussminuten schlug. Aber zurück zum Anfang. Die Haie erwischten abermals den besseren Start und zwangen die Scorpions zunächst in die Defensive. Mit seinem dritten Play-off-Treffer brachte Steve Potvin die Gäste erstmals in Führung. Der Rekordmeister wollte die knappe Führung frühzeitig ausbauen und erhöhte den Druck. Die Hausherren war nur mit dem Herausschlagen des Pucks beschäftigt, doch ein Konterversuch der Niedersachsen brachte gleich den überraschenden Ausgleichtreffer. Greg Leeb mit seinem dritten Endrundentor sorgte für das 1:1 aus heiterem Himmel. Die Kölner schlugen jedoch nur 4 Minuten später in Person von Francois Fortier zurück, konnten den Vorsprung jedoch trotz zahlreicher Torchancen bis zur Drittelpause nicht ausbauen. Nach dem Wiederanfpfiff fand jedoch gleich der erste Torchance durch Scott King den Weg in das gegnerische Tor. Der Europapokaldritte versuchte endlich den Haien auch spielerisch entgegen zu setzen, scheiterten jedoch reihenweise am bis dato gut aufgelegten Lukas Lang im Kasten der Domstädter. Als TJ Guidarelli mit seinem fünften Play-off-Treffer den Schwarz-Rot-Weissen eine durchaus komfortable Drei-Tore-Führung bescherte, schien die zweite Play-off-Heimpleite der Scorpions bereits besiegelt zu sein. Doch im Schlussabschnitt brannten beide Teams ein regelrechtes Feuerwerk ab. Die Scorpions gaben sich nicht geschlagen und wollten ihrem Erzrivalen diesen scheinbar sicher geglaubten Sieg nicht schenken. Die grandiose Aufholjagd der Scorpions begann durch den 2:4-Anschlusstreffer durch Thomas Schenkel in der 41.Spielminute. Fünf Minuten später erzielte der durch Verletzungen arg gebeutelte Bobby Nagle seinen ersten Treffer nach wochenlangener Torblockade zum 3:4. Die Scorpions hatten wieder Blut geleckt und der Stachel sass Tief bei den Haien. Der Ausgleichtreffer lag in der Luft und Abwehrrecke Dominic Auger sorgte für diesen in der 49.Spielminute mit seinem zweiten Play-off-Treffer. Als Hannovers Urgesteing Vadim Shakraitchuk dann 6 Minuten vor dem Abpfiff die Scorpions sogar in Führung brachte und den 1:4-Rückstand somit wett machte, brachen sämtliche Dämme in der ausverkauften Eishalle zu Hannover. Doch der ausgebrochene Jubel kam zuvor, denn wohl niemand rechnte mit dem Weltklasseauftritt von Kölns Nachwuchsspieler Adrian Grygiel. Nach toller Vorarbeit von TJ Guidarelli und Matt Dzieduzsycki erzielte der 25-jährige Grygiel mitten im hannoveranischen Jubel den nicht mehr für möglich gehaltene Ausgleichtreffer. Als sic der 1m78 kleine Right Wing dann auch noch in der Schlussminute durch die gegnerischen Linien durchtankte und alleine vor Markus Janka auftachte, stockete den 6.800 Zuschauer in der ausverkauften Eishalle den Atem und tatsächlich verwandelte der quirlige Right Wing mit seinem ersten Play-off-Doppelpack binnen 2 Minuten zum 6:5-Siegtreffer. Sichtlich geschockt und gebeudelt verliessen die hannoveranischen Kufencracks die Eisfläche. Nach einer grandiosen Aufholjagd steht die Pfister-Truppe schlussendlich doch mit leeren Händen dar. Die Kölner können am morgigen Mittwoch den abermaligen Einzug in das Play-off-Halbfinale perfekt machen und sich zeitgleich für das knappe Europapokalaus im Viertelfinale gegen eben diese Scorpions revanchieren.

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Chris Laroche (Kölner Haie & Augsburger Panther)

Jean/Dresden Online



Beiträge: 1.288

19.05.2009 12:40
#2 RE: PO-Viertelfinale: 8. Spieltag antworten

Hm langsam machen mir die 2hohen niederlagen sorgen mal gucken ob nochmal zurück geschlagen wird;-)

Bye Jean
GM ESC Dresden



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MARVIN TEPPER UNVERKÄUFLICH!

Laroche Offline




Beiträge: 3.218

19.05.2009 13:21
#3 RE: PO-Viertelfinale: 8. Spieltag antworten

Nur einmal Sorgen machen und dann bist du schmerzfrei

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Chris Laroche (Kölner Haie & Augsburger Panther)

Jean/Dresden Online



Beiträge: 1.288

19.05.2009 13:29
#4 RE: PO-Viertelfinale: 8. Spieltag antworten

Bin mal gespannt wer die eher hat sollte es zu spiel7 kommen. Denn zu verlieren hab ich nix jeder hat hier wohl mit einem 4-0 oder 4-1 Seriensieg von deinem team gedacht :-P

Bye Jean
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Martin ( gelöscht )
Beiträge:

19.05.2009 19:51
#5 RE: PO-Viertelfinale: 8. Spieltag antworten

hoffentlich gelingt mir nochmals ein gusterlstückchen in köln :)

GM Hannover Scorpions

Jean/Dresden Online



Beiträge: 1.288

19.05.2009 20:06
#6 RE: PO-Viertelfinale: 8. Spieltag antworten

Da biste nicht der einzige martin :-P. Aber gegen chris das Schlitzohr ist das nie leicht.

Bye Jean
GM ESC Dresden



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